Einwilligungsassistenten im Personal Data Ecosystem

Von Ralf Keuper

Besteht die Möglichkeit, dass wir demnächst mit einer Applikation, in der festgelegt ist, wem wir welchen Zugriff auf unsere Daten gestatten, unsere Datensouveränität zurückgewinnen und erhalten können? Anwendungen, die sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben haben, gibt es mittlerweile einige – nur nicht in Deutschland, jedenfalls nicht im vergleichbaren Ausmaß wie beispielsweise in Großbritannien. Dort werben digi.me und Citizen.me, wenngleich mit unterschiedlichem Geschäftsmodell, damit, die Nutzer in die Verwertung ihrer Daten einzubinden. Zusammengefasst werden diese Anwendungen häufig unter dem Sammelbegriff Personal Information Management Systems (PIMS).

Im Oktober vergangenen Jahres veröffentliche der European Data Protection Supervisor (EDPS) seine Stellungnahme zum aktuellen Stand und den Erfolgsaussichten von Personal Information Management Systems (PIMS). Die Autoren sehen noch einige Hürden, die es zu überwinden gilt, wenn PIMS eine relevante Rolle in der Datenökonomie spielen wollen:

However, PIMS face the overarching difficulty of penetrating a market dominated by online services based on business models and technical architectures where individuals are not in control of their data .. . Shifting to a situation where individuals have the effective possibility to give a service provider access to some data in their PIMS instead of providing the data directly to the service provider will require additional incentives for the service providers. The Commission may use the initiatives it has announced on data flows and data ownership to explore which additional po…

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1 Antwort zu Einwilligungsassistenten im Personal Data Ecosystem

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