Offene Bankplattformen für sichere Transaktionen in der vernetzten Wirtschaft

Von Ralf Keuper

Häufig ist zu hören und zu lesen, dass Banken sich in Plattformen wandeln müssten, um in einer vernetzten Wirtschaft als relevanter Akteur wahrgenommen zu werden. In der Plattformökonomie gelten Spielregeln und Standards, die von einigen Technologiekonzernen wie Amazon, Google, Apple und Alibaba vorgegeben werden. Mit dem Internet of Things (IoT) könnte sich dieses Machtungleichgewicht verstärken. Welche Handlungsalternativen stehen den Banken angesichts dessen zur Verfügung?

IoT in Kombination mit der Blockchain: Das Beispiel Skuchain, Wells Fargo und Commonwealth Bank of Australia

Ein Weg könnte der Aufbau offener Bankplattformen sein, wie von Biji John in Sicherer Handel dank IoT und Blockchain skizziert. Die Blockchain-Technologie in Kombination mit dem Internet of Things (IoT) biete für die Banken die einmalige Gelegenheit, ihre einstige Rolle als Risikomanager für die Informations- und Warenflüsse der Wirtschaft zu behaupten. Die Banken übernehmen dabei die Prüfung der Echtheit der Waren ebenso wie sie die Richtigkeit der Informationen, die bei der Transaktion anfallen, feststellen. Auf diese Weise könnten die Banken die Risiken von Handelsfinanzierungen besser einschätzen und die Integrität der Lieferkette überwachen. Zu den Kernaufgaben Aufgaben der Banken zähle in Zukunft daher nicht nur die Feststellung der Identitä…

Dieser Beitrag wurde unter Digitale Identitäten, Industrie 4.0, M2M Kommunikation und Payments veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar