Regierungen liebäugeln in Sachen Digitale Identitäten mit der Blockchain

Von Ralf Keuper

Die Zahl der Regierungen, die planen, ihre Identitätssysteme mit Hilfe der Blockchain-Technologie zu errichten bzw. zu modernisieren, nimmt kontinuierlich zu. Das geht u.a. aus dem Beitrag Governments Eye Blockchain in Their Creation of National Identity Systems hervor. Darin werden die Regierungen von Singapur, Estland und Illinois genannt.

Mit einer nationalen Blockchain-Strategie beschäftigen sich ferner Malta und Dubai. In Kanada ist mit SecureKey eine ähnliche Entwicklung zu beobachten (Vgl. dazu: SecureKey’s blockchain digital identity network gains support from National Bank of Canada).

Auf (zentral-) europäischer Ebene ist ISÆN aus Frankreich zu erwähnen (Vgl. dazu: Sicheres Identitätsmanagement im Internet mit ISÆN).

Es sieht so aus, als würde die Blockchain als Basistechnologie den Standard im Bereich Digitale Identitäten bilden, wobei die Staaten für die nötige Sicherheit und Akzeptanz sorgen und als letzte Instanz fungieren. Die private Wirtschaft kann auf dieser Basis eigene Lösungen und Services anbieten, für die die Kunden zu zahlen bereit sind. Die Kunden wiederum haben die Möglichkeit, ihre Digitalen Identitäten und Vermögenswerte, sofern sie wünschen, in Eigenregie zu verwalten.

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