Self-Sovereign Identity als Grundlage für universell einsetzbare digitale Identitäten

In diesem Beitrag werden die Rolle digitaler Identitäten für eine funktionierende digitale Wirtschaft thematisiert und Anforderungen an das Management digitaler Identitäten abgeleitet. Bislang hat sich kein Ansatz für das Management digitaler Identitäten in der Breite etabliert, was zu einer Fragmentierung der ID-Landschaft sowie einer Vielzahl von Benutzerkonten für den Anwender führt. Mangels Standards ist zudem die Interoperabilität von digitalen Identitäten eingeschränkt. Dies führt zu einer Reihe von Problemen, die den effizienten und sicheren Umgang mit digitalen Identitäten behindern. Abhilfe verspricht das Konzept der Self-Sovereign Identities (SSI) und den damit verbundenen Standards „Verifiable Credentials“ und „Decentralized Identifiers“. Sie erlauben den flexiblen Austausch von manipulationssicheren digitalen Nachweisen zwischen Benutzern und Systemen und bilden damit die Grundlage für den Aufbau von Vertrauensbeziehungen im digitalen Raum. In diesem Beitrag werden das SSI-Paradigma vorgestellt und die Hürden diskutiert, die dem breitenwirksamen Einsatz dieses Konzepts entgegenstehen. Damit erhält der Leser einen kompakten Überblick verschiedener Ansätze für das Identitätsmanagement und die Potenziale selbst-souveräner Identitäten. Für die Gestaltung digitaler Dienste in Wirtschaft und Verwaltung sollte dieser Ansatz stärker berücksichtigt werden, um von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren.

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