Apple als ID-Standard

Von Ralf Keuper

Dass Apple große Ambitionen im Bereich Digitale Identitäten hat, ist nicht mehr neu (Vgl. dazu: Apple strebt nach der Vormachtstellung bei der digitalen Identifizierung). Überraschend jedoch ist das Tempo, mit dem Apple zu Werke geht. Auf der gestrigen WWDC 2019 stellte Apple u.a. seinen neuen Login-Servcie Sign with Apple vor, worüber u.a. in Apples WWDC 2019: iOS 13 mit Dunkelmodus, Datenschutz und optimierter Leistung berichtet wird. Zur Funktionsweise:

Nutzer können sich darüber mit ihrer Apple-ID in Apps und auf Webseiten anmelden und sollen dabei keinerlei oder nur ausgewählte Daten wie etwa die E-Mail-Adresse preisgeben, wie der iPhone-Hersteller verspricht. Will man dies nicht, stellt Apple eine spezielle Wegwerf-Mail-Adresse bereit, über die Mitteilungen an die echte Adresse weitergeleitet werden – auch die Apple-ID werde dafür nicht weitergegeben, betont der iPhone-Hersteller, ebenso wenig erfolge ein Erstellen von Aktivitätsprofilen. Das Sign-In-System lasse sich auch im Zusammenspiel mit Face ID respektive Touch ID nutzen und werde per Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert.

Zu sehen auch auf dem Live-Kommentar zur WWDC ab Min. 45

https://www.youtube.com/watch?v=g88Ni3_YCZ0

Für TechCru…

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1 Antwort zu Apple als ID-Standard

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