Sind die Banken prädestiniert für die Verwaltung Digitaler Identitäten?

Von Ralf Keuper

Eigentlich sind die Banken prädestiniert für die Verwaltung der digitalen Identitäten der Nutzer – eigentlich. An Versuchen bzw. Initiativen fehlt es nicht – in Kanada, Australien, Norwegen, Schweiz, wenngleich mit unterschiedlichen Modellen. Die Banken sind darin entweder Partner oder, wie in Kanada, federführend. In Australien geht die Initiative von der Regierung aus; sie wirbt allerdings aktiv um die Beteiligung der Banken (Vgl. dazu: RBA wants banks involved in Australian government digital identity solution).

In Banks and digital IDs* plädiert Dave Birch für ein vorsichtiges Vorgehen, bei dem nicht Fragen der Technologie die Diskussion bestimmen, sondern bis auf weiteres bewährte Verfahren und Institutionen den Vorzug bekommen sollten:

Of course, I don’t what identity is going to look like in the future any more than anybody else does (even if I do flatter myself that I’ve made some reasonably well-informed guesses on the topic) but I do think we ought to apply a kind of precautionary principle here. Since we don’t know how digital identity going to work, surely we should want it do develop under the auspices of institutions that society can constrain and influence. This is why I’m so convinced that banks should be the institutions to play the leading role as we evolve the tools, techniques and even the etiquette of a reputation economy. …

We shouldn’t start from the technology, from blockchains and biometrics, and then work backwards to see what…

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1 Antwort zu Sind die Banken prädestiniert für die Verwaltung Digitaler Identitäten?

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