Wie identitätsbasiert soll Digitales Zentralbankgeld sein? #1

Es existieren kaum noch Zweifel daran, dass über kurz oder lang die Zentralbanken digitales Geld herausgeben werden (Central Bank Digital Currency) , wie in Gestalt der E-Krone in Schweden[1]Schweden verlängert sein Pilotprojekt „E-Krone“. Die entscheidende Frage wird sein, wie eng das digitale Zentralbankgeld mit der Identität des Kontoinhabers, der Kontoinhaberin verknüpft werden soll. Gehören anonyme Zahlungen, wie heute noch mit dem Bargeld, bald der Geschichte an?

Eine Central Bank Digital Currency (CDBC) kann entweder Token-/Value-based oder Account-based sein[2]Was Sie über CBDC wissen müssen. Im ersten Fall wird das Geld bzw. ein Wertgutschein von Person zu Person übertragen, während im zweiten Fall der Transfer von Bankkonto zu Bankkonto vollzogen wird. Die meisten Zentralbanken, wie die EZB, bevorzugen den kontobasierten oder den identitätsbasierten Ansatz.

Bereits heute übernehmen die Geschäftsbanken die Aufgabe der Identifizierung (KYC) bei der Kontoeröffnung. Ein Geldsystem, das sich weitgehend außerhalb der staatlichen ID-Systeme bewegt, gilt als nahezu ausgeschlossen. Daraus folgt, dass das digitale Zentralbankgeld an die personenbezogenen Daten, die Kredithistorie und weitere Informationen des Kontoinhabers, der Kontoinhaberin gekoppelt wird((Das lässt sich mit einigem Aufwand auch auf Tokenisiertes Geld anwenden:

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