Britische Regierung nimmt neuen Anlauf zur Einführung einer digitalen Identität

Von Ralf Keuper

Nachdem der erste Anlauf, den Bürgerinnen und Bürgern des Vereinigten Königreichs eine digitale Identität mit dem Programm Gov.uk Verify zur Verfügung zu stellen, die Erwartungen nicht erfüllen konnte[1]As Gov.uk Verify concerns mount, is GDS about to lose control of digital identity policy?[2]UK.gov withdraws life support from flagship digital identity system, wagt die Regierung nun einen neuen Versuch[3]UK gov unveils plan for nationwide digital identity scheme.

In der vergangenen Woche hat die britische Regierung ihre Pläne zur Einführung neuer Rechtsvorschriften bekannt gegeben, um die Einführung digitaler Identitäten in der modernen Gesellschaft sicher zu gestalten.

Wie das Ministerium für Kultur, Medien und Sport (DCMS) bekannt gab, sollen digitale Identitäten anstelle von physischen Dokumenten wie Pässen und Führerscheinen verwendet werden.

Die Online-Verifizierung, die das Einscannen solcher physischen Dokumente erfordert, wird bald die Möglichkeit bieten, stattdessen eine digitale Identität zu verwenden. Das digitale Äquivalent kann auch für den Kauf von alters beschränkten Waren im Einzelhandel, wie z. B. Alkohol, verwendet werden.

Das Vereinigte Königreich wird keine nationale digitale Identität einführen, sondern dies dem privaten Sektor überlassen((Nicht alle Briten sind indes von der Einführung digitaler Identitäten angetan: Kommt bald der digi…

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