Internet of Things (KAS-Studie)

Von Ralf Keuper 

Das Internet der Dinge könnte Gesellschaft und Wirtschaft so verändern wie zuvor das klassische Internet. Entsprechend groß sind die Erwartungen und Begehrlichkeiten in der Wirtschaft. Wenn Maschinen, Kühlschränke und Autos in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu beauftragen und zu bezahlen, ohne dass noch der Eingriff eines Menschen nötig ist, dann bahnt sich hier in der Tat ein tiefgreifender Wandel an. Ein Grund mehr dem Phänomen IoT auf den Grund zu gehen, wie die Konrad Adenauer Stiftung (KAS) in Internet of Things.

Von entscheidender Bedeutung für die reibungslose Kommunikation der technischen Objekte untereinander sind digitale Identitäten.

Mehrere IoT-Objekte gleicher oder unterschiedlicher Art können im Verbund, sogar mit wechselnden Rollen, zusammenarbeiten (autonom gesteuerte Fahrzeuge kommunizieren untereinander und mit den Ampeln der Umgebung zum besseren Management des Verkehrsflusses). Um ein physisches Objekt auch in einem Informations- und Kommunikationssystem als virtuelles (elektronisches) Objekt verwalten und administrieren zu können, muss es zwingend eine Identität erhalten. Nur wenn es eindeutig individuell angesteuert werden kann, lässt es sich gezielt adressieren und können seine Daten korrekt zugeordnet werden.

Seit einiger Zeit schon stehen die entsprechenden Lösungen und Standards zur Verfügung:

In den ersten Entwicklungsstufen wurde hierfür die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) verwendet (Atzori et al., 2017). Die auf dem RFID-Chip abgel…

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