Marktmacht in der Datenökonomie und die Rolle Digitaler Identitäten

Von Ralf Keuper

Wie kann die Marktmacht der großen Datenkonzerne wie Google oder Facebook begrenzt werden? Wie bzw. woran lässt sich die Marktmacht messen? Welche Konsequenzen müssten gezogen werden, wenn sich eine marktbeherrschende Stellung und deren Missbrauch in der Datenökonomie nachweisen lässt?

Um diese Fragen dreht sich das Paper Marktmacht in der Datenökonomie begrenzen von Dr. Nicola Jentzsch.

Nötig sei nicht die Betrachtung einzelner Unternehmen, sondern die ganzer Ökosysteme. Letztere beziehen ihre Anziehungskraft und Marktstellung aus Skalen- und Verbundeffekten, wie Facebook mit Whats App und Microsoft mit LinkedIn.

Ein weiteres Kriterium ist der sog. Social Graph über den Unternehmen und Ökosysteme verfügen.

Im Qualitätswettbewerb der Datenökonomie findet eine Differenzierung der Unternehmen über den sozialen Graphen der Kunden statt. Dieser basiert auf den gesammelten Nutzerdaten. Datenerschließung und Datenanalyse haben folglich auch Wettbe- werbsimplikationen, insbesondere da Unternehmen ihre Datenschutz-Compliance strategisch ausrichten.

Tragen die Verfahren des Machine Learning u…

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