Self Sovereign Identity Use Cases – von der Vision in die Praxis (Bitkom)

Von Ralf Keuper

Selbstverwaltete Digitale Identitäten bergen großes Potenzial. Allerdings ist die Anzahl von Projekten, in denen die Praktikabilität Selbstverwalteter Digitaler Identitäten erprobt wird, sehr überschaubar. Von der Einführung in den Massenmarkt sind wir noch sehr weit entfernt.

Dennoch gibt es einige ermutigende Anwendungsfälle. Davon berichtet Bitkom in Self Sovereign Identity Use Cases – von der Vision in die Praxis. Vorgestellt werden darin vier Beispiele:

  1. Dezentrale Dokumentation für das Lieferanten-Riskomanagement globaler Pharmakonzerne
  2. Zugangsverwaltung für Gebäude
  3. Bildungszertifikate
  4. Stammdaten und Zertifikatsmanagement

Im ersten Beispiel geht es um die Einhaltung der Compliance-Anforderungen in der Pharma-Supply-Chain. Neue Lieferanten müssen daraufhin überprüft werden, ob sie die internationalen Standards zu sozialen, gesundheitlichen, sicherheitstechnischen und ökologischen Bedingungen einhalten. Die Neuaufnahme eines Lieferanten kann momentan bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen.

Das vom Konsortium genutzte Sovrin-Netzwerk wird genutzt, um zum einen Identitäten der beteiligten Pharmaunternehmen und Lie…

Dieser Beitrag wurde unter Digitale Identitäten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.