Datensouveränität mit Dweb

Von Ralf Keuper

In Decentralisation: the next big step for the world wide web wird über ein neues Projekt mit der Bezeichnung Dweb berichtet. Vom 31.07. bis zum 2.08. fand in San Francisco das Decentralized Web Summit statt. Die Initiatoren, darunter Tim Berners-Lee, wollen ein Gegengewicht zu den großen Datenplattformen wie Google und facebook schaffen und damit in gewisser Weise wieder in die Zeit vor dem Web 2.0 zurückkehren. Damals war das Internet noch relativ frei von dem Phänomen der platformisation, d.h. die Nutzer waren nicht von bestimmten Anbietern abhängig, um mit anderen in Kontakt zu treten. Dweb will  mit einem content-basierten Ansatz die server-basierte Speicherung von Informationen ablösen:

 Currently we use http and https links to identify information on the web. Those links point to content by its location, telling our computers to find and retrieve things from those locations using the http protocol. By contrast, DWeb protocols use links that identify information based on its content – what it is rather than where it is. This content-addressed approach makes it possible for websites and files to be stored and passed around in many ways from computer to computer rather than always relying on a single server as the one conduit for exchanging information.

Die Mozilla Foundation will auf ihrem Hacks-Blog künftig die verschiedenen Aktivitäten aus dem Dweb-Umfeld vorstellen, wie in Mozilla rückt das Dweb ins Rampenlicht zu erfahren ist. Beispielhaft dafür ist Dweb: Building Cooperation and Trust into the Web with IPFS.

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