Datenkooperationen für einen “New Deal on Data”

Von Ralf Keuper

Datenkooperationen könnten ein Weg sein, um ein Gegengewicht zu den großen Datenkonzernen zu bilden, die bislang mehr oder weniger ungehindert die Daten der Nutzer für ihre Zwecke verwenden können. Allerdings sind auf dem Weg dorthin einige Hürden zu überwinden, wie Felix Jost in Data-Cooperatives anmerkt. Ohne eine gewisse Größe an Mitgliedern und Daten sei es schwierig, eine erfolgreiche Datenkooperation zu etablieren. Damit die Nutzer einen Anreiz haben, einer Datengenossenschaft beizutreten, müssen die Datenauswertungsverfahren ebenso wie die Werkzeuge leicht verständlich sein.

In Intelligent Connectivity And The Need For A New Data Deal hebt Jennifer Schenker die Bedeutung der digitalen Identitäten für den Aufbau von Datenkooperationen hervor.

Digital identity services — which promise to unlock enormous economic and social value — are a key building block for intelligent connectivity because they are increasingly pivotal in a wide range of interactions among individuals, enterprises and governments. 

Jost nennt in seinem Beitrag einige Beispiele erfolgreicher Datenkooperationen wie Healthbank, MIDATA und Grover Data Coop.

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