Selbstsouveräne Digitale Identitäten für das Internet der Dinge

Von Ralf Keuper

Nicht nur natürliche und juristische Personen, auch Maschinen und Geräte haben künftig einen Anspruch darauf, souverän über die Verwendung ihrer digitalen Identitäten entscheiden zu können[1]Selbstverwaltete Digitale Identitäten für Personen und Maschinen. Aktuelle Marktentwicklung und Ausblick (Report). Aufgrund der hohen Anzahl der Geräte und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das nahezu zwingend; es sei denn, man geht davon aus, dass Geräte und Maschine keine schützenswerten Daten mit sich tragen.

Noch ist nicht abzusehen, ob und wann die Geräte im Internet im großen Umfang mit selbstsouveränen Digitalen Identitäten ausgestattet werden. Überlegungen und PoC gibt es dagegen schon einige. IOTA, Venafi und filancore sind schon einen Schritt weiter. Zusammen haben sie eine Lösung zur Verifizierung von Berechtigungsnachweisen und dezentralen Identitätserstellung auf Basis von IOTA entwickelt[2]Venafi, filancore und IOTA ermöglichen selbstverwaltete digitale Identitäten für Maschinen.

In Self-Sovereign Identity for IoT environments: A Perspective zeichnen die Autor:innen ein Szenario, wie sich selbstsouveräne Identitäten im Internet der Dinge realisieren lassen, ohne dabei die Hürden aus dem Blick zu verlieren. Zunächst werden die verschiedenen Verfahren für die Identifizierung im Internet vor- und gegenübergestellt.

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