Softwareagenten als “menschliche” Vermittler?

Von Ralf Keuper

Können Softwareagenten, die im Auftrag der Nutzerinnen und Nutzer im Netz agieren, der Datenökonomie zum endgültigen Durchbruch verhelfen und sogar für mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit sorgen? Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Das World Economic Forum (WEF) jedenfalls ist da wie gewohnt zuversichtlich.

In dem aktuellen Report Advancing Digital Agency: The Power of Data Intermediaries plädieren die Autorinnen und Autoren u.a. für die Einführung vertrauenswürdiger Digitaler Agenten.

Dieser nimmt die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer im Netz wahr. Er verwaltet ihre Daten und achtet auf die Einhaltung der Regeln zur Datennutzung bzw. -weitergabe bei der Verwendung verschiedener Dienste. Die digitale Identität ermöglicht es dem digitalen Agenten zu erkennen, dass die Daten und Berechtigungen zu einem bestimmten Nutzer gehören[1]Demnach ist, so zumindest die Annahme an dieser Stelle, der Agent an die Digitale Identität der Nutzerin, des Nutzers geknüpft. Einer digitalen Identität können mehrere Softwareagenten zugeordnet … Continue reading. Wichtig ist, dass die Zustimmung für eine Vielzahl von Anwendungsfällen im Voraus erteilt wird, wobei die Zustimmung mit der digitalen ID des Nutzers verknüpft wird.

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1 Demnach ist, so zumindest die Annahme an dieser Stelle, der Agent an die Digitale Identität der Nutzerin, des Nutzers geknüpft. Einer digitalen Identität können mehrere Softwareagenten zugeordnet sein
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