Die vernetzte Fabrik #3

Fertigung im Zeitalter der Connected Factory

Die Connected Factory ist Ausdruck des Wandels in eine Service-Gesellschaft. Nicht mehr das Produkt steht im Vordergrund, sondern die Services und Beziehungen, die sich mit dem Produkt knüpfen lassen.

The product-driven economy is giving way to a new, customer-centered world in which companies will prosper by developing relationships with customers – by listening to them, adapting, and responding to their wants and needs (in: The Connected Company)

Bereits in der Vergangenheit hat es Bestrebungen gegeben, vernetzte Fabriken zu schaffen; genannt seien die Fraktale Fabrik[1] oder CIM. Erst heute stehen jedoch die Bandbreiten und Verarbeitungskapazitäten zur Verfügung, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Das Versprechen der kundenindividuellen Fertigung kann eingelöst werden.

Die Variantenvielfalt nimmt zu oder kann jetzt erst so richtig an die Anforderungen der Digitalisierung angepasst werden, wie bei Wilo. Dort liegt die Produktvarianz bei 1,6. Die Smart Factory dient vor allem dem Zweck, die Komplexität und Varianz in der Produktion aufzufangen[2]. Hierfür müssen die Informationen aus der Produktion (MES) und Logistik in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. In Zukunft soll der Kontakt mit den Endkunden intensiviert werden, u.a. durch Apps und/oder neue Geschäftsmodelle, wie das Mieten von Pumpen …

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