Digitale Zwillinge als Medien- und Grenzobjekte

Von Ralf Keuper

In der Produktion wird bereits reger Gebrauch von digitalen Zwillingen, d.h. virtuellen Repräsentationen von Maschinen, gemacht. Nicht mehr lange, und Digitale Zwillinge bilden das Rückgrat der vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft.

https://www.youtube.com/watch?v=ea8Eqwc7OPY&feature=emb_logo

Neben Maschinen bekommen auch Menschen und juristische Personen, wie Unternehmen oder Unternehmenseinheiten, einen oder mehrere digitale Zwillinge zur Seite gestellt. Der virtuellen Doppelgänger könnte beispielsweise die personalisierte Medizin ermöglichen. Die Daten des Objektes, in diesem Fall des Menschen, werden über dessen gesamten Lebenszyklus gespeichert, ergänzt und bearbeitet. Im Idealfall erhält man so ein nahezu vollständiges Abbild der betreffenden Personen bzw. des Patienten (Vgl. dazu: Daten zu Gesundheit und Verhalten. Wie digitale Zwillinge die Medizin revolutionieren). Neue medizinische Verfahren könnten so am Digitalen Zwilling simuliert werden, so wie in der Fabrik neue Produktionsverfahren oder die Hinzufügung neuer Komponenten zu einer Maschine.

Digitale Zwillinge von Menschen, Geräten, Maschinen, Tieren und Unternehmen werden damit z…

Dieser Beitrag wurde unter Digitale Zwillinge, Technik und Gesellschaft veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.