ID-Wallet: Auf verschiedenen Wegen zum Ziel?

Von Ralf Keuper

Die Ereignisse um die Einführung und den vorläufigen Stopp der ID-Wallet wirft – neben anderen – die Frage auf, ob Deutschland sich momentan verzettelt[1]Sind ja nur die Ausweisdaten.

So arbeite die Bundesregierung an der Umsetzung der Smart eID[2]Smart eID-Gesetz: Auf Smartphone speicherbarer Online-Ausweis. Damit können die Bürgerinnen und Bürger ihren Online-Ausweis ab Dezember direkt in ihren Smartphones speichern und sich ohne Ausweiskarte innerhalb weniger Sekunden sicher digital ausweisen. Hierfür ist die Installation der AusweisApp2 ebenso erforderlich wie ein Smartphone, das über einen separaten Speicherchip verfügt. Momentan erfüllen die Sicherheitsanforderungen des BSI nur die Geräte der Galaxy-S-Reihe von Samsung. Irgendwann im kommenden Jahr soll es möglich sein, die Ausweisdaten verschüsselt im Hauptspeicher des mobilen Endgerätes abzulegen statt auf einem separaten Speicherchip. Eine weitere Alternative ist die Bereitstellung einer ID-Wallet. Hierbei soll eine Basis-ID, die wesentliche Informationen aus dem Personalausweis enthält, auf dem Gerät hinterlegt werden. Als Technologie …

Dieser Beitrag wurde unter Digitale Identitäten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.