Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel (eIDs) im elektronischen Zahlungsverkehr und bei der Kontoeröffnung

Von Ralf Keuper

In der aktuellen Studie Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel (eIDs)
im elektronischen Zahlungsverkehr und bei der Kontoeröffnung
legt der Arbeitskreis eID die Ergebnisse seiner Untersuchung vor. Im Kapitel 6 Voraussetzungen für die erfolgreiche Etablierung von eID-Lösungen, bestehende Herausforderungen und mögliche Fehlentwicklungen gehen die Autoren auf die vielfältigen Probleme ein, die einer flächendeckenden Verbreitung der eID im Weg stehen.

Da wäre zunächst das Henne-Ei-Problem:

Für die erfolgreiche Etablierung von eID-Lösungen auf dem deutschen Markt wird es darauf ankommen, die bestehende „Henne-Ei-Problematik“ durch klare Bekenntnisse zum Einsatz von eID-Lösungen und die rasche Implementierung auf Seiten der Diensteanbieter in Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor zu überwinden.

Für die Bürger ist die Nutzung des neuen Personalausweises noch immer mit einigem Aufwand verbunden, wenngleich mit der Möglichkeit, den nPA über das Smartphone auslesen zu können, eine große Hürde bei der Nutzerakzeptanz genommen wurde. Um hier noch mehr Fortschritte zu erzielen, sei es nötig, Zusatzdienste für den Zahlungsverkehr anzubieten, wie die automatisierte Übermittlung der Rechnungs- und Lieferadresse oder die direkte Übernahme der IBAN bei der freiwilligen Authentifizierung von über das Internet erteilten SEPA-Lastschriftmandaten. Weiteres Potenzial besteht in der Kom…

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