Sichere Datenkommunikation und Digitale Identitäten durch Metrologie (Messdaten Made in Germany) #2

Von Ralf Keuper 

Sensoren fällt in der vernetzten Produktion u.a. die Aufgabe zu, verlässliche Daten über den Zustand der Maschinen und ihrer Komponenten sowie über die (nähere) Umwelt bereitzustellen. Die Herausforderung besteht nun darin, die Genauigkeit der Sensordaten zu messen und überdies zu verhindern, dass die Daten manipuliert werden. Dabei übernehmen Digitale Kalibrierscheine eine wichtige Funktion – insbesondere für die sichere digitale Identifizierung der Maschinen und Komponenten bis hin zu Digitalen Zwillingen[1]Sichere Datenkommunikation und Digitale Identitäten durch Metrologie (Messdaten Made in Germany).

Die Herausforderungen nehmen bei Sensornetzwerken zu, die über Fabrik- und Unternehmensgrenzen hinweg kommunizieren und interagieren. Diesem Thema nimmt sich das Paper Metrological Challenges in Collaborative Sensing: Applicability of Digital Calibration Certificates an.

Zur Zielsetzung:

In diesem Beitrag schlagen wir eine konzeptionelle Lösung zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Messungen in IoT-Sensornetzwerken vor. Kurz gesagt, basiert unsere Lösung auf der Verwendung von kryptografischen Gerätekennungen, digitalen Kalibrierungszertifikaten (DCCs) und dem digitalen SI-Datenmodell (D-SI), um die Messdaten von IoT-Sensoren mit Kalibrierungsinformationen anzureichern und damit die Vertrauenswürdigkeit der Daten zu verbessern, d.h. durch die Validierung der Unsicherheit, Integrität und Authentizität von Sensormessdaten.

Die Bedeutung genauer und valider Messdaten lässt sich am Beispiel der Automobilindustrie illus…

Dieser Beitrag wurde unter Digitale Identitäten, Digitale Zwillinge, Forschungsprojekte, Industrie 4.0, Internet der Dinge veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.