Datenhoheit trifft Smart Farming

Von Ralf Keuper

Unter den Landwirten macht sich die Sorge um den Verlust der Datenhoheit breit. Aus diesem Grund haben der Deutschen Bauernverband, der Bundesverband der Maschinenringe (BMR), der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), der LandBauTechnik-Bundesverband sowie der VDMA eine entsprechende Branchenempfehlung herausgegeben, wie in Datenhoheit der Landwirte sicherstellen berichtet wird.

In Datenhoheit des Landwirts wird u.a. das Eigentum an den Daten gefordert:

Eigentum an Daten. Die Unterzeichnenden sind der Auffassung, dass die auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen bzw. in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben gewonnenen Daten grundsätzlich den Bewirtschaftern dieser Betriebe gehören und von diesen umfassend genutzt werden dürfen, unabhängig davon, ob diese Daten manuell, automatisiert oder durch andere technische Hilfsmittel (z. B. elektronische Datenverarbeitungsprogramme) entstanden sind. Mit diesen Daten im Auftrag des Landwirts teilweise und vollständig generierte Dienstleistungen (z.B. Ertragskartierung oder Messung des TS-Gehaltes beim Maishäckseln) sind Bestandteil des Dienstleistungsgeschäfts zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Zum Thema Datensouveränität:

Datensouveränität. Die Unterzeichnenden bekräftigen das Recht des Land- oder Forstwirtes als Inhaber der Da…

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2 Antworten zu Datenhoheit trifft Smart Farming

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