Identitätsbasierter Datenaustausch im Gesundheitswesen

Von Ralf Keuper

Diese Digitalisierung des Gesundheitswesens kann nur dann voll zur Geltung kommen, wenn die Gesundheitsdaten der Patienten interoperabel und gemeinsam nutzbar sind. In den USA verlangen neue Bundesvorschriften im Zusammenhang mit der Umsetzung des 21st Century Cures Act von den Unternehmen im Gesundheitsmarkt, die Interoperabilität von Gesundheitsdaten durch die Schaffung neuer APIs zu ermöglichen, um so den Informationsaustausch zu erleichtern.

Die digitale Identität steht bei den Interoperabilitätsarchitekturen im Vordergrund, da sichergestellt werden muss, dass nur die richtigen bzw. die berechtigten Personen auf sensible Gesundheitsdaten zugreifen können[1]IDENTITY, INTEROPERABILITY, PATIENT ACCESS, and the 21st CENTURY CURES ACT: A Health-ISAC Guide for CISOs.

Ein zentrales Problem, das mit dem 21st Century Cures Act angegangen werden soll, ist der Wechsel miteinander unverbundener Silos von Gesundheitsdaten, die den Informationsaustausch behinderten, hin zu einem Ökosystem, das einen einfachen, interoperablen und sicheren Austausch von Gesundheitsdaten ermöglicht. Im Wesentlichen heißt es in dem Gesetz, dass die Patienten mehr Kontrolle und leichteren Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten haben sollen, sodass sie darauf zugreifen und sie weitergeben können, wo und wann sie wollen, und mit wem auch immer sie wollen. Um dieses Ziel zu erreiche…

Dieser Beitrag wurde unter Datenaustausch, Digitale Identitäten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.