Mit Car Wallets, Blockchain und eindeutiger Fahrzeug-ID zu neuen Mobilitäts-Services

Von Ralf Keuper

Das Auto als Produzent von Daten weckt nicht nur bei den Autoherstellern große Hoffnungen auf neues Geschäft; die Technologiekonzerne wie Google und Apple streben nicht umsonst in dieses Segment (Vgl. dazu: Wettlauf um die Datenhoheit im Auto). Das weniger aus der puren Freude am Fahren, als vielmehr, um eine weitere Lücke im Datenstrom für die Entwicklung neuer Services zu schließen. Schon heute ist Apple mit dem iPhone fester Bestandteil der Fahrgewohnheiten.

Es gibt nur wenig Alternativen für die Autohersteller, um der Umklammerung durch GAFA zu entgehen. Eine davon könnte die Entwicklung blockchainbasierter Car Wallets sein, so das gemeinsam von Riddle&Code und der zu Porsche gehörenden MHP – IT-und Managementberatung herausgegebene Whitepaper The Automotive Sector And Blockchain.

Autos werden, so die Autoren, Trust Data Sources. Dafür sind sowohl software- wie auch hardware-technisch einige Vorarbeiten zu leisten – wie in Form von Crypto-Chips (Vgl. dazu: Digitale und fälschungssichere Identitäten für Maschinen und andere physikalische Objekte durch eigens designte Crypto-Chips – Interview mit Sebastian Becker (Riddle&Code)).

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