Identity Economy: Ein kurzer Wochenrückblick #39

Von Ralf Keuper

Anbei eine Aufstellung von Beiträgen, die mir in der vergangenen Woche besonders ins Auge gefallen sind:

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Forum Industrie 4.0 – Talk@1: Sichere Digitale Identitäten

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DIN/DKE-Projekt „Sichere Digitale Identitäten“

In der virtuellen Welt erfolgt die Darstellung und Identifikation einer Entität über Nullen und Einsen. Für das Funktionieren der digitalen Welt im Allgemeinen und für die Zukunftsprojekte der deutschen Wirtschaft im Speziellen sind „Sichere Digitale Identitäten“ essentiell. Das unternehmens-, system-, branchen- und andere „Grenzen“ – übergreifende digitale Interagieren erfährt mit der Industrie 4.0, den Smart Cities, Smart Mobility oder dem Internet of Things ein vollkommen neues Ausmaß. Dies lässt nach der Bedeutung und Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses und Herangehens fragen.

Das DIN/DKE-Projekt „Sichere Digitale Identitäten“ eruiert vor diesem Hintergrund die bestehenden Normen und Standards sowie den Status-Quo zu Entwicklungen, Lösungen und marktüblichen Vorgehen in unterschiedlichen Branchen. Das Projekt ist durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, mit dem Ziel einen Prozess in die Wege zu leiten (Normungs-Roadmap und politische Maßnahmen), der hinsichtlich digitaler Identitäten das Bewusstsein, den Inhalt und die Rahmenbedingungen zu einer gemeinsamen Basis für eine interoperable, sichere und effiziente Infrastruktur schafft.

Quelle / Link: Sichere Digitale Identitäten

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Digitale Zwillinge in der Produktion

Ein digitaler Zwilling ist ein realitätsnahes Modell zum Anfassen: Er simuliert nicht nur das geometrisch korrekte Aussehen, sondern auch das tatsächliche Verhalten aller vorhandenen Anlagen. Er lässt Realität und Virtualität verschmelzen, schafft Transparenz innerhalb komplexer Engineering-Vorgänge und ist ein unerlässliches Werkzeug für die Entwicklung von cyberphysischen Systemen (CPS).

Digitale Zwillinge können die gesamte Prozesskette produzierender Unternehmen unterstützen. Ihr Einsatzspektrum beginnt weit vor dem ersten Produktionsschritt. Schon während des Produktentwicklungsprozesses kann mit ihrer Hilfe sichergestellt werden, dass die Produktionsanlagen eines Unternehmens das neue Produkt auch fertigen können. Neue oder veränderte Anlagen können vorab virtuell in Betrieb genommen werden – so werden Ausfallzeiten bei der Inbetriebnahme und Rekonfiguration möglichst gering gehalten. Während der laufenden Produktion unterstützen digitale Zwillinge die Einhaltung von Qualitätsparamentern oder die Planung und Einhaltung von Fertigungssequenzen.

Quelle / Link: Smarte Fabrik 4.0 – Digitaler Zwilling

Weitere Informationen:

Digitaler Zwilling lässt Maschine länger leben

Prepare for the Impact of Digital Twins

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Interoperable, State-approved Electronic Identities

Identitätsmanagement bezeichnet Prozesse und Dienste die sich mit der Erfassung, Verwaltung und Verwendung von elektronischen Identitäten (E-ID) befassen. Ein E-ID-Okosystem kann aus mehreren staatlich anerkannten Identitätsdienstleistern (IdP) bestehen. Bei diesen registrieren sich E-ID-Benutzer (natürliche Personen) und lassen sich staatlich anerkannte Identifizierungsmittel, wie Passwörter und Security-Tokens, aufsetzen. Benutzer können mittels dieser Identifizierungsmittel ihre Identität und Identitätsattribute, zum Beispiel Name und E-MailAdresse, gegenüber Dienstleistern, sogenannten relying parties (RP) (auf Deutsch: vertrauenden Beteiligten), sicher authentifizieren. Die Schwierigkeit dieses Ansatzes liegt darin, dass der Benutzer bei einem anderen IdP registriert sein kann, als derjenige mit dem der RP eine Geschäftsbeziehung betreibt und welcher deshalb vom RP zum Prüfen von Identitäten verwendet wird. Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie sich bei Google (Ihrem IdP) angemeldet haben, und Sie eine Dienstleistung (einen RP) in Anspruch nehmen wollen, der Facebook (IdP des RP) verwendet um Benutzer zu authentifizieren. Solch ein Login ist nur möglich falls das verwendete Authentifizierungsprotokoll Interoperabilität unterstützt.

Wir analysieren und vergleichen zwei unterschiedliche Entwurfs-Möglichkeiten für solch staatlich anerkannte E-ID-Systeme mit Interoperabilität. Beide verwenden einen Mechanismus mittels dem der IdP des Benutzers Informationen mit dem IdP des RP austauscht. Die erste Möglichkeit nutzt ein sogenanntes Federation Hub. Das Federation Hub ist eine Funktionalität die allen IdP hinzugefügt wird, und die die Weiterleitung von Informationen zwischen dem IdP des RP und dem IdP des Benutzers bewerkstelligt. Die zweite Möglichkeit verwendet eine neue Komponente, genannt Broker, bei dem sich alle RP registrieren. Der Broker ist damit der IdP für alle RP und sobald ein Benutzer nun bei einem RP einloggen möchte, kontaktiert der RP den Broker, welcher die Verbindung mit dem IdP des Benutzers herstellt. …

Quelle / Link: Interoperable, State-approved Electronic Identities

 

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Identity Economy: Ein kurzer Wochenrückblick #38

Von Ralf Keuper

Anbei eine Aufstellung von Beiträgen, die mir in der vergangenen Woche besonders ins Auge gefallen sind:

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ID.me CEO Talks Digital Identity at Innovation Project 2017

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Bezahlen mit der Digitalen Identität, oder: Identity is the new money #2

Von Ralf Keuper

Der Gedanke, den Bezahlvorgang an die Digitalen Identitäten zu knüpfen, ist in gewisser Weise konsequent. Wenn Digitale Identitäten die Rolle eines Zahlungsmittels oder einer Garantie übernehmen, dann können Kunden demnächst einfach und – wie heute mit dem Bargeld – weitestgehend anonym bezahlen – sofern sie es wollen.

Nicht alle sind indes davon überzeugt, dass Digitale Identitäten und Payments so ohne weiteres zusammen passen, wie Steve Pannifer in Why can’t digital identity be easy, like payments?.

There is however one key difference between payments and identity. You cannot sell stuff online without a means to receive payment and normally that means integrating with a payments scheme that works for your customers. You can however sell stuff without leveraging an external identity scheme – you just give the user an ID and password specific to the service. This is however bad news for users – resulting in the fragmented personal data and password mess we find ourselves in today.

Etwas optimistischer ist ThreadMetrix in The Death of the In-Store Purchase? Making Frictionless Payments the Offline Norm with Digital Identities. 

Imagine a near-frictionless shopping experience that uses digital identity intelligence to verify and authenticate a customer payment in a physical, in-store setting. It might sound transformative, but the technology is ripe for use and gives merchants an extremely accurate digital profile of everyone who walks into the store.

Allerdings werden in dem Beitrag digitale Identitäten auf biometrische Merkmale reduziert.

In Canadian fintechs building payments’ future on digital identity wird Interac vorgestellt.

Weitere Informationen enthält das Whitepaper Digital Identity. Unlocking the full potential of Canada’s digital economy.

Für Dave Birch werden Digitale Identitäten den Bezahlvorgang aus dem Blickfeld verdrängen, wie in How digital identities will make payments invisible zu erfahren ist.

By having virtual identities which contain only the attributes that needed to allow specific transactions to take place, we not only make the whole thing more efficient but we also finally do something about privacy.

Die verschiedenen Digitalen Identitäten sollten von regulierten Institutionen, wie Banken oder der Post, verwaltet werden, so Birch.

Vor diesem Hintergrund ergibt es durchaus Sinn, wenn VERIMI den Bezahlvorgang integrieren will (Vgl. dazu: VERIMI startet auch als Payment-Konkurrent zu Paydirekt).

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Is Blockchain the Future of Digital Identity?

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VERIMI: Übersicht über Sicherheitsfunktionen einer industrieübergreifenden Identitätsplattform

… Das vorliegende White Paper legt nach einer kurzen Einleitung die relevanten Sicherheitsaspekte von VERIMI offen: mit Blick auf die verfügbaren Funktionen, die technologischen Dimensionen sowie schließlich die Ablauf- und Aufbauorganisation. Wir verstehen das Papier darüber hinaus als Beitrag zur übergeordneten fachlichen Diskussion von Sicherheitsthemen und begrüßen jede konstruktive Kritik ausdrücklich und stellen dafür die folgende Adresse zur Verfügung: security@verimi.com. …

Quelle / Link: Verimi: Übersicht über Sicherheitsfunktionen einer industrieübergreifenden Identitätsplattform

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